1. Die ungewöhnliche und einzigartige Geburt Jesu Christi

 

Die ungewöhnliche und einzigartige Geburt Jesu Christi

Es ist eine offenkundige Tatsache, dass die Geburt eines Menschen die Frucht der Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau ist. Anders kann es auch nicht sein.

Im Falle der Geburt Jesu Christi jedoch hatte der Mann derjenigen, die ihn zur Welt gebracht hat, überhaupt keine Rolle in seiner Zeugung gespielt.

Die Schrift berichtet uns wie er geboren wurde:

18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem heiligen Geist.
19 Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen.
20 Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem heiligen Geist.
21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.”

(Matthäus 1.18-21)

Es ergibt sich also, dass er nicht aus dem Zeugungsakt eines Mannes und einer Frau geboren wurde, sondern an Stelle des Mannes trat der heilige Geist.

Eine durchaus unvorstellbare Sache, umso mehr, als Maria - diejenige, die ihn zur Welt bringen sollte - noch nie intime Beziehungen mit einem Mann unterhalten hatte.

Deutlicher aufgezeichnet finden wir dies im Buch des Evangelisten Lukas:

26 Und im sechten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heisst Nazareth,
27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!
29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiss?
35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.”

(Lukas 1.26–31; 34,35)

Bis zur Geburt Jesu hatte sie keine intime Beziehung mit ihrem Mann Josef gehabt, wie uns gesagt wird:

24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
25 Und er berührte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar, und er gab ihm den Namen Jesus.”

(Matthäus 1.24,25)

Hieraus kann man auch folgern, dass nach Jesu Geburt Maria zusammen mit Josef ein Familienleben als Mann und Frau geführt hatten.

Ihrer Ehe sollen Söhne und Töchter entsprossen sein. Die Bibel berichtet uns darüber.
Zum Beispiel, dort wo über die Glaubensunfähigkeit der Menschen bekundet wird, dass derjenige, dessen Familie ihnen „allzuwohl” bekannt war, ausgerechnet der Erretter der Menschheit sein könnte:

53 Und es begab sich, als Jesus diese Geichnisse vollendet hatte, dass er davonging
54 und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so dass sie sich entsetzten und fragten: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Taten?
55 Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heisst nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas?
56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles?
57 Und sie ärgerten sich an ihm.”

(Matthäus 13. 53-57)

Auch heutzutage können die meisten Menschen nicht glauben, dass Gott einen Rettungsplan für die Menschheit hat und dieser mit der Geburt Jesu Christi in unserer Welt beginnt, als Mensch in einer bescheidenen Familie.